Aufgabe „Gemeinschaftsentwurf“
Entwickelt einzeln oder in kleinen Gruppen mit klarer Arbeitsteilung ein "soziales Modell" samt Regeln und Rollen für eine Online-Gemeinschaft mit folgenden Grundüberlegungen
- Die Teilnehmer sind nur mäßig motiviert
- Die Teilnehmer sind zur Teilnahme verpflichtet (aber nicht zur Eigendynamik!)
- Online-Kommunikation hat Vor- aber auch Nachteile (welche?)
- Der Gemeinschaft liegt ein klares Ziel mit realem Mehrwert zugrunde
- Generelles Hauptziel der Gemeinschaft ist die Aneignung, Vermehrung und Bewahrung von Wissen
- Anonymität kann vereinzelt Produktivität freisetzen, aber auch beeinträchtigen – wie könnte man beides sinnvoll einsetzen?
- “Ungeschriebene Gesetze“ sind meist effektiver für eigendynamische Systeme als Vorschriften - wie könnte man sie zur Akzeptanz bringen?
- Welche Regeln halten unsere Teilnehmer bei der Stange?
- Welche Aspirationen und allzumenschlichen Sehnsüchte könnten die Beteiligung fördern oder gar erst ermöglichen?
- Gibt es Bewertungs,- Belohnungs,- oder gar Bezahlungssysteme?
- Netiquette, FAQ, AGB, "Staatsdoktrin", "Grundgesetz", "Heilige Schriften": Wie könnte man am effektvollsten diese Regeln für alle Beteiligten manifestieren?
Bis zum 21.12:
Entwickelt eine (frei gestaltbare) fiktive Broschüre eures "Gesellschaftsentwurfs" mit Diagrammen, Gesetzen, Rollenbeschreibungen und Zielen. Zu diesem Zweck kann (muß aber nicht) ein spezifischeres Beispiel für ein Gemeinschaftsziel gewählt werden (Durchaus auch die Thematik aus den Referaten oder das Thema "Manipulation" ;). Nach wie vor sollte das Grundmotto sein, daß ihr euch selbst eine motivierte Teilnahme an eurem System vorstellen könnt!
Die Ergebnisse (Stand 9.01.2002):
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Zuletzt aktualisiert am: Montag, 14. Januar 2002 um 19:16:03 Uhr
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