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| »Fiat Money« Seminar am FB Design der FH Aachen im WS 2003/2004 |
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info
## "Every breath you take"
Columbia Business School's Dean Glenn Hubbard sings about wanting Alan Greenspan's job that went instead to New Fed Chair Ben Bernanke...."Sehr witzige und gut gemachte satirische Abrechnung mit der aktuellen Geldpolitik der Federal Reserve Bank ... (Parodie des Police-Megahits, Video auf youtube.com )
## Das Ende der Dollar-Hegemonie? diese Rede des US-Kongressabgeordneten Ron Paul darf hier natürlich auch nicht fehlen:
Das wirtschaftliche Gesetz, dass ehrlicher Handel eine solide Währung von wirklichem Wert erfordert, kann nicht außer Kraft gesetzt werden. Das Chaos, welches unser 35jähriges, weltweites Experiment mit einer deckungslosen Papierwährung nach sich zieht, wird eine Rückkehr zu einem Geld mit realem Wert erzwingen...." ## Geldkarte: "Itchy & Scratchy-Money..."? Heise online: "GeldKarte: Kriegserklärung ans Bargeld"
Irgendwie erinnert mich das ganze an Homer Simpson im Itchy & Scratchy Land: vorne an der Kasse Dollars in Funny Money getauscht und dann kaum Akzeptanzstellen gefunden...." (insbesondere:)
... - Wenn ich sie verliere, kann ich das Geld nicht retten (und das, obwohl die Bank ein Schattenkonto führt!) ## Geld & Komplexität ff. Schönes Zitat zur Transparenz von Steuern und öfftl. Finanzen ;) :
(zugeschr.) Friedrich August von Hayek – 1900-1992 ## Artfond.de: Geldseite Sehr schön zusammengetragene und informative Artikelsammlung rund ums Thema Geld (der ein oder andere Artikel ist schon bekannt):
Z.B.:
Auch diese Seite empfiehlt im übrigen die Lektüre des Buches von Zarlenga! ## "Wie das Geldsytem funktioniert" [PDF]
## "Oase des unvoreingenommenen Denkens" Ein Artikel über das 5-jährige Jubiläum des auch hier desöfteren zitierten "Elliot-Wellen"-Forums
## TP: "Das zweite Scheitern des Liberalismus" Interessanter Telepolis-Artikel zu Neoliberalismus und Globalisierung:
Fast noch lesenswerter sind die Ansichten in "Das zweite Scheitern des Liberalismus - Teil 2":
## Gelddefinition und Diskussion Aus einem Börsenforum:
Das ist doch als ob ich beispielweise eine Pistole selbst konstruiert habe und nachher darüber streite und unsicher bin, warum da eine Kugel vorne raus fliegt! Eine der wichtigsten Grundlagen unseres Wirtschaftens wird selbst von Experten nicht verstanden oder von Leuten, die es glauben verstanden zu haben, wird Gegenteiliges behauptet. Das ist ein starkes Stück. Totales stochern im Nebel - man könnte auch sagen im Minenfeld. Mir fällt es auch schwer, dies alles zu verstehen. Wessen Argumentationsketten sind die richtigen? (...) Gibt es irgendwo eine Stelle wo es einfach und bildhaft erklärt wird (?) Das gibts doch gar nicht! Kann doch nicht wahr sein. Geld regiert die Welt. Alle labern rum - kaum jemand hat einen blassen Schimmer! ..." Womit wieder einmal mehr der Grund für dieses Seminar klar wird ... ## Basler Zeitung: "Verschleierung durch Transparenz" [abo] Ein sehr prägnantes Zitat, das auf viele Bereiche anwendbar ist ...:
"Wenn man schon Dinge offen legen muss, dann tarnt man die relevanten Dinge in einem Schwall irrelevanter und verwirrender Einzelheiten, damit der Empfänger keinen Informationsgewinn hat. Man sollte sich also nicht darüber wundern, wenn Berichte, Stellungnahmen, Sitzungsunterlagen etc. gelegentlich äusserst transparent, aber nicht sonderlich informativ erscheinen. Die Forderung nach Transparenz stellt darum nicht eine Folge mangelnder Information dar, sondern ist viel eher das Krankheitssymptom der Informationsgesellschaft, die Informationsakkumulation mit Wissen verwechselt. Transparenz gewinnt man durch die Verarbeitung von Informationen wie Interpretation, Assoziation, Lernen oder Erfahrungsaustausch." (Prof. Heinz Zimmermann, Basel) ## Dollar Bill Movement in the U.S. - Geldbewegung (physisch/ geographisch)
- Raster der Federal Reserve Districts
...Informationsgrafiken zeigen hier sehr einfach den komplexen Weg des Dollar in Bezug auf die Bankregionen ## Fundstück: Das grosse Spiel der Inflation Dieses Spiel wurde 1975 in den USA als strategisches Brettspiel auf den Markt gebracht (Scheint recht selten zu sein, sonst wäre man vielleicht früher drauf gestossen):
## ZEIT: "Nach dem Ende des Booms" - das neue Interesse an Informationen über Oekonomie "...die erstaunlichen Erfolge solider ökonomischer Literatur auf dem Büchermarkt (..) darf man als Zeichen dafür deuten, dass der Umgang mit ökonomischen Argumenten selbstverständlicher wird.
Darin liegt zweifellos ein Gewinn für die Zivilgesellschaft. Denn ökonomische Maßnahmen, die sich der Beurteilung durch die Bürgerinnen und Bürger entziehen, schaffen ein gefährliches Demokratiedefizit und bilden ein unkontrollierbares Einfallstor für die Durchsetzung nicht legitimierter Interessen. Da sich kaum ein gelehrter deutschsprachiger Ökonom findet, der bereit oder in der Lage wäre, wie einst Werner Sombart einem breiten Publikum die verschiedenen ökonomischen Optionen unserer Gesellschaft zu erklären, erfolgt die Unterrichtung derzeit vornehmlich durch die zahlreichen Übersetzungen populär verfasster Bücher von US-Ökonomen wie Joseph Stiglitz, Kevin Phillips, Paul Krugman oder Robert Shiller." ## "Monopoly - das Gesellschaftsspiel" (Zeitenwende.ch) Ein Vergleich zwischen den Regeln des beliebten Gesellschaftsspiels und der Realität:
"...Wie sieht es jetzt in der realen Welt aus? Sie sehen schon, so weit weg ist dieses Spiel von der Realität nicht. Die sogenannte Asset-Inflation, die Inflation von Vermögens- und Finanzwerten kennen wir zur Genüge. Beim Aktiencrash 2000-2002 wurde nicht etwa Geld vernichtet (ausser bei Konkursen), sondern es floss in andere Vermögenswerte wie Anleihen (tiefe Zinsen) und Immobilien. Das Geld, das uns während des Spiels bei jeder Runde zur Verfügung gestellt wird, kommt im Finanzsystem von den Zentralbanken. Zugriff auf dieses Geld haben aber nur die Geschäftsbanken gegen Bezahlung einer Steuer, besser bekannt unter dem Namen Leitzins..." ## Werbung strikes back! Guerilla-Werber klebt Reklame auf Dollarscheine
Die US-Werbeagentur GoGorilla hat sich vorgenommen, möglichst jeden reklamefreien Fleck der Welt mit Anzeigen vollzukleistern. Nun kommt sie ihrem Ziel ein gutes Stück näher: Sie klebt Anzeigen auf echte Dollarnoten, die sie dann hunderttausendfach in Umlauf bringen will. ... Auch der Bush-Regierung macht er einen Vorschlag: "Wenn das Finanzministerium auf jeder Dollarnote einen kleinen Werbeplatz reservieren würde - dann könnte man von den Einnahmen die Staatsschulden zurückbezahlen." ... Ein Geld-Spiel-Vorschlag der anderen Art dazu von mir: Man nehme echte Scheine und klebe dort Neue Handelswerte auf, vielleicht kann man ja so noch 'nen Verwendungszweck für die bald wertlosen Dollarnoten finden... :D ## Am Rande: Photoshop 8 CS blockiert das Öffnen gescannter Banknoten (!!) Will uns hier Big Brother vor "Dummheiten" bewahren? Hier noch eine ausführliche Diskussion dazu (Auch ein interessanter Ansatz, Programme wieder so langsam zu machen, dass man neue Hardware braucht... )
## Metapher: "Die Wasser der Fed" Hier ein recht anschaulicher Vergleich (auch wenn man über seine Richtigkeit streiten könnte) Auszug:
...Stellen Sie sich die Fed wie einen riesigen Stausee vor, dessen Wasser für Geld – für Liquidität (liquid=flüssig) steht. Hinter dem Stausee, nach der Staumauer, gibt es einen weiteren See: die Börse, die in einen Fluss (Gewinnmitnahmen/Investitionen etc.) mündet. An der Staumauer gibt es eine Schleuse. Diese Schleuse wird von der FED gesteuert. Die FED kann sie absenken (öffnen), dann fließt viel Wasser in den See (Börse/Wirtschaft) und dann auch in den Fluss. Oder die FED kann sie anheben (schließen) und den Wasserfluss damit stoppen- es fließt weniger Wasser in den See. Sie werden es vielleicht schon erraten haben, die Schleuse sind die US-Leitzinsen. Senkt also die FED die Zinsen, dann fließt viel Wasser in den dahinterliegenden See. Der Wasserspiegel des Sees steigt an – die Börsenkurse ziehen an.... ## Denkmodelle: "Fehler im Geldsystem?" Das klingt, als wäre es für unser Spiel geschrieben worden ;)
"Die Spielregeln der Geldwirtschaft Die Zusammenhänge der Geldwirtschaft mögen dem Laien kompliziert und undurchsichtig erscheinen. Es sind im Grunde jedoch einfache Regeln, deren Eckpunkte man leicht darstellen kann, um Licht ins Dunkel zu bringen. Die wesentlichen Eckpunkte sind die Ausgangsgrößen »Geldschöpfung«, »Geldstatus« und »Geldmenge«, und die Folgegrößen »Geldverteilung« und »Geldwert«...." "...Bereits in der Schule lernen wir den Kreislauf von Geld und Gütern kennen. Doch erst die Darstellung der Ströme in visualisierten Größenverhältnissen und aufgeteilt nach den reichen Privatiers - den »Geldgebern« - und der abhängigen Bevölkerung - den »Geldnehmern« - offenbart die wahren Verhältnisse der Geldverteilung im Staat... "
## "Papiergeldzauber und die Verirrungen der 'Gesellschaftsingenieure' " Eine kritische Betrachtung der Fiat Money-Problematik aus der konservativen Zeitschrift "criticon":
"Die Wirkungen und Folgen der fiat money-Systeme sind verheerend und werden umso bedrohlicher, je mehr Zeit vergeht. Nach den vom fiat-Kreditgeld aufgeblasenen Aktien-, Immobilien- und Bond-Märkten, ergeben sich Bereinigungs-Rezessionen oder Depressionen, deren Zerstörungskraft mit der im Zeitablauf steigenden Verschuldung des Staates, der Unternehmen und der Privathaushalte immer größer wird" ## Zur Wiederholung: Was ist eigentlich Geld? Wo kommt es her? Was ist Zins? Exponentielles Wachstum, Amerikas Schulden, Zyklen etc.
Ein Erklärungsversuch aus der Schweiz. Viele Zahlen, aber durchaus verständlich (wenn auch etwas polemisch) geschrieben und eine Zusammenfassung der wesentlichen Dinge. ## Verschuldung der Welt - Grösste Blase aller Zeiten? Ein interessantes Interview zum Thema 'Schulden, Geld Drucken, Verflechtungen der Weltwirtschft etc.'. Interviewpartner der FAZ ist Vermögensberater Langen von der Goltz. Als Appetithäppchen ein kleiner Auszug:
"Die meisten Leute haben keine Vorstellung davon, was geschieht, wenn der Dollar als Weltwährung abgesetzt wird. Was soll denn den Dollar ersetzen? Der Euro und der Yen können es nur bedingt, also wird es Gold sein. Ich kann mir in zehn oder zwanzig Jahren Goldpreise von 1000 Dollar und mehr vorstellen. Aber auch die Weltschuldenfalle kann für weitsichtige und flexible Anleger zu einer Goldgrube werden." ## Brand Eins 07/01: Schwerpunkt Geld Schon etwas älter, aber nach wie vor sehr lesenswert, vor allem auch leicht verständlich.
Empfohlen speziell für unser Seminarthema z.B. folgender Artikel von Bernard Lietaer. Um Kommentare wird gebeten.
## DIE ZEIT: Geldspezial Ein sehr umfangreiches Spezial mit interessanten Links und teils kontroversen Artikeln zum Thema Geld. Besonders passend zum Seminar: Die Rubrik "Das Rätsel Geld". Bitte mal reinschauen.
## Willkommen! Willkommen im Seminar FIAT MONEY. Diese Website wird sich in den ersten Tagen noch verändern
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