| FB Design der FH Aachen > Seminare > | ||
| Information Mapping Seminar am FB Design der FH Aachen im WS 2000/2001 |
||
| |
||
|
webstalker
Von katharina@aachen.heimat.de, am 30.10.00 um 15:59:58 Uhr.
Was zeigt das Beispiel wie? Was wird 'gemapped'?
das beispiel von i/o/d zeigt eine map, die eine browserfunktion des von ihnen entwickelten browsers webstalker ist. die map zeigt sehr einfach aufgebaut eine webseite mit ihren all ihren internen und externen verlinkungen. es gibt keine unterscheidungen fuer die einzelnen links durch farbe oder form, die einzige art von hierarchie entsteht durch die anzahl der links die von einer seite ausgehen.
Wer entwickelte die Darstellung fuer wen?
i/o/d entwickelte diese art von mapping fuer ihren neuartigen browser webstalker. i/o/d ist eine gruppe von englischen programmierern und kuenstlern, die mit einem diskettenmagazin begonnen haben. von diesem magazin gab es vier ausgaben , die sich vor allem mit drei dingen beschaeftigten, naemlich zum einem mit dem themenbereich elektronische musik, mit der moeglichst effektiven und umfangreichen nutzung des mediums diskette und ungewoehnlichen navigationsalternativen. so wurde die navigation, der dritten diskette durch eine stimme ersetzt, die das navigieren auf dieser seite moeglich machen sollte. die letzte diskette war dann bereits der webstalker. dieser browser stellt keine bilder dar und zeigt nur den quelltext einer seite. er wurde also fuer die darstellung von seiten mit sehr grossem textanteil erarbeitet.
Was ist an dem Beispiel besonders (im Vergleich zu anderen)?
an diesem beispiel ist aussergewoehnlich, dass i/o/d die map als festen bestandteil ihres browsers sieht. das der groesste teil der navigation, tatsaechlich durch die map bewerkstelligt wird. im gegensatz zu anderen maps, ist diese map nicht nur fuer eine seite gedacht, sondern kann fuer jede webseite erstellt werden.
Was laesst sich nennenswertes in Bezug auf das Design von dem Beispiel
lernen/erkennen?
diese map ist sicherlich etwas sehr aussergewoehnliches und interessantes, da sie einem in kurzer zeit praktisch ein bild von der struktur einer seite malt. sie ist sicherlich auch gut nutzbar, wenn sie auf seiten angewendet wird, die nur wenige veraestellungen haben, aber fuer komplexe seiten, ist sie nicht wirklich zu gebrauchen. man erhaelt zwar nach kurzer zeit eine map, die sehr aesthetisch und interessant aussieht, die aber keine unterscheidungen zwischen links erkennen laesst.erkennen laesst sich daraus, dass es sehr schwer ist , eine map pauschal auf die seiten des gesamten internets anzuwenden. vielleicht ist es moeglich, muss aber differenzierter ausgearbeitet sein, als die maps, des browser webstalker. ich finde, dass zumindest die startseite,auf der meist die inhaltsseite positioniert ist, deutlich erkennbar sein muss, um auf die in die seiten eingebettete navigation zurueckgreifen zu koennen. das kann man bei diesem beispiel eindeutig nicht, da sich nach einigen veraestellungen ein undurchdringlicher wust bildet. mit der bewertung ist es bei dieser map nicht so einfach, da man hier beruecksichtigen muss,dass sie die faehigkeit haben muss , alle seiten zumindest korrekt abzubilden, deshalb ist fuer diese anwendung richtig,eine sehr einfache darstellung anzuwenden. wenn man sich entschieden haette, mehr zu differenzieren, sei es durch farbe und form, dann waeren in der praktikschen anwendungen sicherlich fehler in der darstellung aufgetreten, da es von aussen nicht so schnell wie noetig moeglich ist, die wichtigkeit einer seite zu erkennen, ausser durch die zahl der links, die von einer seite ausgehen. das wird hier gewaehrleistet, so dass man sagen kann, dass diese seite fuer ihren zweck gut gestaltet ist. wuerde man sie aber als eine map speziell fuer eine seite angefertigt sehen, dann waere sie, in meinen augen, als schlecht zu bewerten. links
http://www.backspace.org/iod/iod4Winupdates.html hier kann man sich webstalker runterladen |
||
| Impressum · © Fachbereich Design der FH Aachen 2003 | ||