»visperanto«  Seminar am FB Design der FH Aachen im WS 2004/2005
 
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Anregung

Schreib-Fähigkeiten werden wichtiger im digitalen Arbeitszeitalter ... und doch ist die face-to-face-Kommunikation noch immer elementar.
In ihrem Artikel schreibt Kathy Sierra von einen Vortrag eines Dr. Thomas Lewis, der die kognitiven Prozesse der Kommunikation erforscht.
Eingestellt von Tobias Jordans; Datum: 26.4.06; 10:05:35 Uhr
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Sehr interessanter Artikel, der sich umfassend mit dem Thema befasst und eine gute Ergänzung zu vielem was hier schon geschrieben wurde bildet:

".... Das zweite Problem ist wie gesagt ein pragmatisch erkenntnistheoretisches: Aufgrund der scheinbaren Ähnlichkeit wird intuitiv unterstellt, daß man Bilder nicht wie ein Zeichensystem lernen muß, sondern daß sie unmittelbar verstehbar sind. Das wird oft als entscheidender Unterschied zu sprachlichen Zeichen gesehen. Dabei wird davon ausgegangen, daß das Entdecken von Ähnlichkeiten keines Lernens bedarf, in dem Sinne: Ähnlichkeit ist eine natürliche Relation, die unmittelbar einsichtig ist. Ich möchte im weiteren Verlauf darstelle, daß diese Auffassung äußerst probematisch ist und zu Ansprüchen an die Bilder führt, die gelinde gesagt schwierig sind und deshalb sehr kritisch hinterfragt werden sollten. Diese Ansprüche, tauchen oft indirekt in Diskussionen zu den Neuen Medien als warnende Hinweis auf, die da lauten: Die Medien korumpierten das Bild, weil sie es hochgradig manipulierbar machten. Vor allem im Zusammenhang mit politischen Belangen wird schnell eine große Gefahr der Beeinflussung attestiert und letztendlich ist man dann flux bei der Hand, die Medien zu verteufelt...."
Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 9.6.05; 11:40:55 Uhr
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Wer trotz Visperanto-Seminar immer noch kein Kanji kann, kann dies Versäumnis auf dieser Website nachholen.
Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 15.2.05; 20:04:58 Uhr
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“The Untitled Project” versucht die Wirkung urbaner Kommunikation zu ergründen, das Zusammenspiel zwischen textlicher und visueller Kommunikation. Welche Rolle Spiel Text in der modernen Welt?"

full article at simplephotography.de

Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 5.2.05; 3:22:55 Uhr
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## Clarity vs. Simplicity
Simplicity is dead. It’s been dead for quite a while, and mostly because simple doesn’t mean a whole lot. To some people simple means sparce. To others it means white. To others it means something else entirely.
An diesen Beitrag im Signal vs. Noise-Weblog wurde ich während unseres Treffens gestern erinnert.
Vielleicht ist es auch Wortspielerei - aber ich sehe (Alpha) darin eine gute Beschreibung von zweckdienender Gestaltung: Natürlich muss sie so einfach mit möglich sein. Aber das "möglich" in dem Satz wird immer wieder falsch interpretiert. Letztes Endes geht es um Klarheit - und zu abstrakte Gestaltung mindert genau diese.
Diesen Spannungsbogen beschreibt auch die Maya-Regel, z.B. im Demokapitel von "missing things" (pdf).
Meinungen?
Eingestellt von Tobias Jordans; Datum: 14.1.05; 9:36:52 Uhr
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Wie kann man visuell mit Größen-Verhältnissen arbeiten?
Siehe Artikel aber insb. auch die Links in den Komments.
Gehört im Grunde auch in die "Writing Spaces"
Eingestellt von Tobias Jordans; Datum: 21.12.04; 13:22:19 Uhr
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## User Interfaces
Snap-and-go um Objekte einfach aneinander zu legen, Zoom- und Scale-Techniken um Platz besser auszunutzen, ...
Ich habe einige Links zu den Themenfelder User Experience (UX)/Interface Design (UI)/Human Computer Interaction (HCI) gesammtl - siehe Artikel "Writing Spaces"

Heute ergänzt durch: http://www.patrickbaudisch.com/publications/ und http://research.microsoft.com/vibe/

Ich bringe die Videos mit - vielleicht gucken wir eine Auswahl beim nächsten Treffen.
Eingestellt von Tobias Jordans; Datum: 20.12.04; 12:32:18 Uhr
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wäsche - wer schlägt sich nicht mit ihr herum
Eingestellt von Andreas Burbach; Datum: 16.12.04; 17:56:07 Uhr
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Britische Wissenschaftler haben bei einem Blinden eine Art "sechsten Sinn" entdeckt. Ein Mann, der nach zwei Schlaganfällen nichts mehr sehen konnte, ist in der Lage, Bilder von freundlich und finster dreinblickenden Menschen zu unterscheiden.

Ein sehr interessanter Artikel, und vielleicht ein Hinweis darauf, warum uns Cartoon-Charaktere bzw.  stilisierte Gesichter so besonders stark ansprechen können...

Apropos:  mit meiner Projektbeschreibung bin ich wohl ein bisschen spät dran, aber ich werde diese morgen im Laufe des Tages veröffentlichen, so dass ihr rechtzeitig zu unserem nächsten regulären Treffen "geupdatet" seid.

@Klaus: Vielleicht könntest Du uns noch ein Paar Abteilungen für die einzelnen Projekte „spendieren“, es gibt zwar schon „elephantique“ für das klassische EM, aber ich denke dass „Elephants Memory 2.0“, „Konfliktsituation“ und „Emotype“  einzelne Meldungen besser zusammen halten könnten - oder wie seht Ihr das?

Eingestellt von Janeric Lindenberg; Datum: 14.12.04; 21:42:06 Uhr
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Ohne, dass ich jetzt den ganzen Artikel von Tobias zum Thema "Gefühlsrad" schon durchgelesen habe - hat das was mit folgendem "emotion wheel" von Plutchik zu tun (wobei es sich hier schon um eine dreidimensionale Weiterentwicklung handelt)?


Auf jeden Fall eine interessante Visualisierung (und Versuch, Farben Bedeutungen zuzuordnen?). Interessant auch die daraus resultierende Tabelle:



Eine weitere Darstellung des Plutchik-"emotion wheels" (ohne 3D) gibt es hier.




Dort finden sich auch noch andere Klassifikationen von Emotionen:


Eingestellt von Klaus Gasteier; Datum: 13.12.04; 21:56:52 Uhr
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## background closure
teilchen oder wellen:

Pudding-Teilchen oder Donau-Wellen ?!..

Welle-Teilchen-Dualismus:
Beim Licht z.B. ist noch nicht ganz klar ob es aus Teilchen oder Wellen
besteht, sich zusammensetzt, wohl beides kombiniert. Lustig ist das Bild,
"noch mehr" mit dem Hintergrundwissen dazu, deshalb background closure.
Eingestellt von Allan Gretzki; Datum: 10.12.04; 13:12:38 Uhr
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Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 9.12.04; 12:39:51 Uhr
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## chinesen und handys
wir sprachen doch mal darüber wie chinesen sms schreiben. ich habe es aus erster hand erfahren:
alle chinesischen zeichen sind aus den gleichen elementen zusammengesetzt. schreibt man ein zeichen, schreibt man diese elemente immer in der gleichen reihenfolge.
folgendes (vereinfacht dargestellte zeichen)
zeichen1:
würde man z.B. so schreiben
zeichen2:

auf die gleiche art und weise funktioniert das auch auf dem handy. die grundelemente sind den tasten zugeordnet und man tippt diese einfach in der gleichen reihenfolge ein, wie man sie auch normal schreiben würde. Ob die zeichen dann zusammengesetzt werden (ist anzunehmen), oder so aufgelöst stehen bleiben, weiß ich leider nicht.
Eingestellt von Maximilian-Von Bock-Und-Polach; Datum: 8.12.04; 20:43:05 Uhr
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die simpsons haben ausgedient, ab jetzt treten die FUNBUDDYICONS ihre Herrschaft an!

Aber mal ehrlich so viel bewegung auf engsten raum übertreffen nur noch die 4 Pixel smiley. Jedoch ist der ideenreichtum hierbei nicht so eingegrenzt wie bei der Darstellung von zwei Augen, Mund und etc. . Durch einführung von Perspektiven und Gegenständen werde vielmehr möglichkeiten offen geschichten zu erzählen. Räume werden geschaffen um sie mit Ideen zu fühlen!!!

Eingestellt von Andreas Burbach; Datum: 8.12.04; 12:59:08 Uhr
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"Sequoya erfand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein einzigartiges Silbenalphabet, durch das erstmals die schriftliche Aufzeichnung der Cherokesensprache möglich wurde – was unter anderem zur ersten „Indianerzeitung“ führte: dem „Cherokee Phoenix“ … "

Zwar keine visuelle Sprache, wie wir sie hier suchen, trotzdem ist die Geschichte des Cherokee-Indianers Sequoyah, der als Erster und Einziger eine völlig neue eigene Schriftsprache für ein Naturvolk (nämlich seines) erfand und erfolgreich einführte sehr interessant (die lateinisch wirkenden Buchstaben sind Zufall, weil Sequoya unsere Schrift nicht lesen konnte und blindlings gefundene Buchstaben "zweckentfremdete")!



Cherokee Phoenix


Eine Fülle von weiteren Infos gibt es hier
Eingestellt von Klaus Gasteier; Datum: 6.12.04; 1:47:13 Uhr
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## 2D = 3D = 4D
der Monitor ist eine 2 dimensionale Fläche, auf der in zeitlichen Kontext etwas geschehen kann, folglich ist er 3 dimensional. Trotzdem kann er X-Dimensionen darstellen, weil er interaktiv sein kann. In Websites und auf zahlreichen multimedia Medien, z.B. CDs DVDs, usw. wird dies genutzt. Überall anders, überall mit einer eigenen visuellen Logik. Wo befinde ich mich, woher komme ich, wohin kann ich gehen? Und welche Art von Inhalt erwartet mich? Was geschieht in Display-basierten Augmented-Reality Anwendungen mit eventuell transparenten Anwendungen?

Gibt es eine Möglichkeit, die X-dimensionale Navigation, die semantischen, syntaktischen wie benutzerbezogenen Zusammenhänge mit einem einfachen, einheitlichen Symbolsystem zu verdeutlichen?

Kann man eine piktorale Sprache finden, die das Nachvollziehen von Navigationspfaden sprachübergreifend ermöglicht? Die einen Hinweis auf den Inhalt die dessen Relevanz für [den Benutzer / in einem anderen Kontext] liefert? Die ein besseres Verständnis der merkwürdigen Matritzen liefert, die ein Benutzer beim Surfen durch das Web (und anderer Medien) zeichnet? Die medienübergreifend ist?

*denkdenkdenk*

Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 29.11.04; 21:50:43 Uhr
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eine lustige zoom-welt.
Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 28.11.04; 11:43:30 Uhr
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Search this database of images that show examples of visual language. Define your search criteria using the select menues. The results will meet ALL the criteria. The more keywords you select the less hits you will get.     

Der Vollständigkeit halber der Link, den ihr vielleicht schon selbst gefunden habt, hier im Weblog.
Die Idee ist gut, leider wurde das System anscheinend nie vollendet... - schade.
Eingestellt von Tobias Jordans; Datum: 24.11.04; 21:35:10 Uhr
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Diese Kooperationanfrage des Eifel-Nationalparks wurde an mich vom Kollegen Brucherseifer herangetragen:

"Wir haben weiterhin großes Interesse, kleine Computerspiele oder Animationen zu nutzen, um besonders Kindern und Jugendlichen die Zusammenhänge der Natur näher zu bringen.
Der Nationalpark Hainich hat auf seiner Internetseite bereits einige Spiele im Angebot. Ich könnte mir vorstellen, dass solche Spiele neben umweltpädagogischen Aspekten auch dazu dienen könnten, Kinder neugierig zu machen, die Natur live vor Ort im Nationalpark zu erleben.
Darüber hinaus erstellen wir derzeit ein Konzept, um das Großschutzgebiet barrierefrei - für alle - erlebbar zu machen. Hierzu soll möglichst kein aus dem sonstigen Angebot herausgelöstes Programm für Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Vielmehr soll die Barrierefreiheit in das bestehende und geplante Angebot integriert werden. Besonders für Menschen mit Behinderung ist das Internet ein wesentliches Informationsmedium. Wir werden uns daher bemühen, unsere Internetseite mittelfristig barrierefrei zu gestalten. Auch einige barrierefreie Naturerlebnisangebote, wie z.B. Führungen in Gebärdensprache sind bereits möglich. Vielleicht könnte man speziell Animationen zu diesen Angeboten entwickeln."

Vielleicht lässt sich gerade aus letzterem Abschnitt eine Idee für ein zum Seminar passendes Projekt ableiten?

Eingestellt von Klaus Gasteier; Datum: 24.11.04; 0:47:24 Uhr
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Constructor is a program to build a virtual city. All elements are alike the real stencils.
Script is still being constructed. When you finish projecting the city, you can`t save...
, das Scrollen ist sehr hilfreich , jedoch keine Skalierung möglich, immer Maus klicken...
,erinnert auch an das Beispiel  Puppen online zusammen bauen
Eingestellt von Allan Gretzki; Datum: 23.11.04; 12:59:30 Uhr
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[Aufgrund der Länge habe ich die ursprüngliche Meldung als vollwertigen Artikel hier ausgelagert!]


Eingestellt von Klaus Gasteier; Datum: 22.11.04; 14:19:51 Uhr
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## das lernen visueller sprachen
Wir hatten im Seminar am Donnerstag die Diskussion, wie aufwendig es ist, eine visuelle Sprache zu lernen. dabei gab es folgende Standpunkte:

1) dies ist vorrangig von der Komplexität einer Sprache abhängig 2) dies ist vorrangig von der visuellen Erscheinung und der Grammatik einer Sprache abhänig

Folgende Grundlagen:

Die Komplexität einer visuellen Sprache ist abhängig von der möglichen Gramatik und der Anzahl der Vokabeln. Hier ist keine Sprache im vorteil, für jede Sprache kann eine gleichwertig komplexe Gramatik und eine gleiche Anzahl von Vokabeln geschaffen werden.

Es bleibt die Frage, wie leicht ein System erlernt werden kann. Ich würde den Lernprozess von visuellen Sprachen in zwei Zeiten unterteilen:

1) Lernen der Grundlagen einer Sprache 2) Lesen und Erweitern der Sprache im alltag

wobei sich 2) wieder unterteilt in:
2.1) Navigation in allen möglichen Systemen (z.b. Straßenverkehr, Messe, in einem Buch, ...)
2.2) Lesen von Texten

Eine visuelle Sprache, wie "Elephants Memory" ist sicherlich einfacher lesen zu lernen, Vokabeln ergeben sich als ikonifizierte Wirklichkeit - Bezüge sind mit "closures" darzustellen.

Eine alphabetische Sprache verlangt vor dem Erkennen des bezeichneten Objektes das Umsetzen eines abstrakten Codes. dies ist ein zusätzlicher mentaler Prozess, der bei abstrakten Zeichen sicher um einiges anstrengender ist, als bei Zeichen deren Form an das "Original" erinnert.

Eine alphabetische Sprache bietet hingegen die Möglichkeit, ein Objekt zu bezeichnen, welches der Rezepient nicht kennt. Bei einer vorhandenen Sprachkenntnis und dürfte damit das Erlernen neuer Vokabeln in einem alphabetischen System effizienter sein. Oder?

"Elephants Memory" kann man, wie Timothee demonstrierte, von verschiedenen Seiten aus interpretieren - mit immer dem gleichen Sinn-Ergebnis. ob nun der Hase traurig ist, weil seine Frau vom Fuchs gefressen wird oder ob der Fuchs eine "Hasin" frisst und dann der Hase traurig ist, spielt für den Inhalt keine Rolle.

Wohl aber für Poesie. Wie kann "Elephants Memory" Poesie ausdrücken, wie die Gefühlsstimmung des Schreibenden ausdrücken? Zum einen könnten man einen "Meta-Code" für "Elephants Memory" entwickeln, der z.b. Linienstärken, Ausrichtung, Fettegrade, ... und einen Ich-Bezug des Schreibenden, sowie einen Ich-Bezug des Lesenden ermöglicht.

Wahrscheinlich würde ein solches System jedoch zu komplex werden - es wären weit mehr Codes zu erlernen als bei einem Alphabet. Der Vorteil eines Alphabets ist schlicht, dass es eben keinen direkten Objekt-Bezug besitzt. Es ist neutral und universell. Während "Elephants-Memory" durch seinen Objekt-Bezug seinen Inhalt implizit vermittelt.

Es besteht jedoch kein Bedarf, das Alphabet durch ein "Elephants Memory" zu ersetzen. Wo sie sich doch wunderbar ergänzen können. Wodurch wir wieder bei Comix oder mit Skizzen, Symbolen, ... ergänzten Fachbüchern sind.... mit dem Unterschied, dass "Elephants-Memory" im Gegensatz zu vielen anderen Systemen eine Einheitlichkeit und eine Ästhetik bietet, die auch dem visuellen Anspruch des Lesenden entgegen kommt.

Erstaunlich, dass bei der Entwicklung von Zeichensystemen aller Art, deren Grundlage in der Regel visueller Natur ist, bei der Konzeption wohl Techniker des jeweiligen Fachgebiets (z.B. Chemie), aber keine Designer beteiltigt wahren. Obwohl es doch so nahe liegt....

Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 13.11.04; 15:58:48 Uhr
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## - BEST -
                      24 - 7

                                                     
                                                           coffee:
Eingestellt von Allan Gretzki; Datum: 11.11.04; 8:45:42 Uhr
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## was man mit pictogrammen alles machen kann...
...zum Beispiel falsch verstehen.
kuh:

falltür:

als ich davor stand, hatte ich echt angst der boden würde sich gleich unter mir öffnen.
Eingestellt von Maximilian-Von Bock-Und-Polach; Datum: 11.11.04; 0:22:09 Uhr
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...dies ist der Nr.1 link beim "pictogramme googeln"
...die kennt ja jeder
...darum geht es ja
Eingestellt von Allan Gretzki; Datum: 10.11.04; 23:43:20 Uhr
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dasher ist ein tool zur texteingabe für körperlich behinderte menschen. eigentlich soll es im zusammenhang mit einem augen-feedback-system genutzt werden, funktioniert natürlich auch sehr gut mit der maus. dank des eingebauten wörterbuches (englisch) kann man damit richtig schnell schreiben. würde ja vielleicht auch ganz gut mit symbolen funktionieren.
dasher.exe ist im titel verlinkt, oder unter dateien zu finden.
Eingestellt von Maximilian-Von Bock-Und-Polach; Datum: 10.11.04; 21:59:08 Uhr
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## Flusser zu Technik
"Eine Frage der Technik ist nie eine nur eine technische Frage." formuliert Vilém Flusser sehr schön und meint damit, dass zw. Mensch und Technik eine Feedbackverbindung besteht durch die veränderte Bewusstsein (Menschen) nach veränderter Technik rufen und andersrum die Technik wieder das Bewusstsein ändert...
Dies und mehr am Donnerstag :)
Eingestellt von Tobias Jordans; Datum: 25.10.04; 18:32:53 Uhr
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## Zitat
Das Wort oder die Sprache, geschrieben oder gesprochen, scheinen im Mechanismus meines Gedankenablaufes überhaupt keine Rolle zu spielen.
Die psychischen Grundelemente des Denkens sind bestimmte Zeichen und mehr oder weniger klare Bilder, die >nach Wunsch< reproduziert oder kombiniert werden können.

Albert Einstein
Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 20.10.04; 23:00:40 Uhr
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"Die Stadt ist ein anspruchsvoller Text, der verantwortungsvoll
verfasst sein will. Denn aus dem Stadttext erfährt man etwas
über den Individuellen Charakter einer Stadt. In ihm offenbar
sich urbane Identität."

Ein Diplom von Nicolas Beucker der Universität Duisburg-Essen
(IED - Institut für Ergonomie und Designforschung), welches sich
mit der Grammatik der Stadt befasst.


Eingestellt von Allan Gretzki; Datum: 20.10.04; 21:41:22 Uhr
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Aus dem guten alten "MultiMania"-Seminar habe ich gerade diesen Entwurf von Max von Bock zur damaligen "Cargo Cult 2002"-Aufgabe wieder ausgegraben (mehr Infos sind dort verlinkt - hier ein Wikipedia-Eintrag):



Max hatte Posen, Kennzeichen und "Codes" aus dem HipHop auf die abergläubische Reinterpretation durch eine fiktive primitive Kultur übertragen, die daraus einen entfremdeten Kult ableiten (und in visuelle "Schriftcodes" umsetzen).
Was sagt Max dazu?
Eingestellt von Klaus Gasteier; Datum: 18.10.04; 20:49:11 Uhr
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## grundgedanken zur entwicklung visueller sprachen
folgende stadien von informationscodierung möchte ich vorchlagen: - bilder / höhlenmalerei - iconisierung der bilder - abstraktere formen der bilder / zeichen - alphabet - binär-code - ?

dies wäre eine stehte reduktion des "detailreichtums" der visuellen codierung, bis hin zur binären darstellung - die jedoch eine immer komplexere und effizientere möglichkeit der informationsrepräsentation bieten, da die kombinierbarkeit immer einfacher wird.

als einfachster einstieg in die entwicklung einr visuellen sprache erscheint mir eine unterteilung der symbolik in verschiedenen aussagebereiche:

zum beispiel: - farbigkeit für emotionen - grundformen (punkt, kreis, strich, dreieck, quadrat, ...) für aussageformen - details für konkrete information

dabei kann die kombination von farben und die ausrichtung von formen (dreieck auf der spitze stehend vs. dreieck auf der seite stehend) eine weitere informationsdimension liefern.

ähnlich der beschilderung im europäischen straßenverkehr.

wichtig scheint mir noch der aspekt, zu welchem zweck die sprache entwickelt wurde, bzw. in welchem kontext sie eingesetzt wurde / wird.

die phönizer, schöpfer der ersten schriftsprache, haben die visuelle sprache auch direkt benutzt um ein gesetz zu formulieren, was nun von jedermann nachgelesen werden konnte und welches vorallem auch gesetze wirklich fixierte.

doch welchen grundzweck mag es für die entwicklung der sprache gegeben haben? - verarbeitung von erlebtem? (höhlenmalerei) - weitergabe von informationen? - handel / landwirtschaft (bessere möglichkeit der strukturierung durch zahl- und zeichensysteme)? - ....?
Eingestellt von Tim Bruysten; Datum: 15.10.04; 0:52:04 Uhr
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