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| »Geschichte der Zukunft« Seminar am FB Design der FH Aachen im SS 2002 |
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## 2057 Morgenabend um 20:45 kommt auf ARTE der letzte Teil einer dreiteiligen Reihe über die Zukunft im Jahr 2057. Wer schon weiss, dass er es verpassen wird, der kann den Dreiteiler auch auf Google Video anschauen: ## The Design of Future Things Donald Norman hat ein neues Buch geschrieben mit dem Titel »The Design of Future Things« und kündigt es schon in seinem Weblog an obschon es erst im Oktober 2007 erhältlich sein soll. [Via owrede_log @ FB4] ## Ray Kurzweil: vollständig regenerative Energieversorgung ab 2020 möglich Der US-Informatiker Ray Kurzweil glaubt, dass Entwicklungen in Nano- und Informationstechnik bereits in 20 Jahren eine Energieversorgung ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien ermöglichen werden. "Wir werden Nanodesigns auf molekularer Ebene nutzen, um extrem effiziente, kostengünstige Solarzellen herzustellen. Damit werden wir unseren Energiebedarf zu 100 Prozent decken, ohne dass wir fossile Brennstoffe bräuchten", sagt Kurzweil im Gespräch mit Technology Review. ## The next society »Tomorrow is closer than you think. Peter Drucker explains how it will differ from today, and what needs to be done to prepare for it.« ## Japanischer Stromkonzern schafft 1 Terabit/s im Glasfaser Einen Kinofilm in einer halben Sekunde herunterladen: A Japanese company [Kansai Electric] has developed technology to transmit a two-hour movie in 0.5 seconds, the world's fastest speed achieved with fibre-optic cables in the field. ## Space Elevator »The Space Elevator is a thin ribbon, with a cross-section area roughly half that of a pencil, extending from a ship-borne anchor to a counterweight well beyond geo-synchronous orbit. # The ribbon is kept taut due to the rotation of the earth (and that of the counterweight around the earth). At its bottom, it pulls up on the anchor with a force of about 20 tons. The ribbon is 62,000 miles long, about 3 feet wide, and is thinner than a sheet of paper. It is made out of a carbon nanotube composite material.« ## Hinokio Hinokio ist ein japanischer Film, in dem ein behinderter Junge am Leben mit gleichaltrigen teilnimmt durch die Augen eines Roboters, den er von seinem Krankenzimmer aus steuert (QuickTime Trailer 1 und Trailer 2). Es gibt einen englischsprachigen Review des Films. ## Selbstreplizierende Maschinen "Saul Griffith und Kollegen vom MIT Media Lab haben die Lücke zwischen Biologie und Robotik erneut verkleinert. Die Wissenschaftler haben sich selbst replizierende Ketten konstruiert, die den Rohstoff für ihre Replikation aus einem ungeordneten Reservoir von Basis-Bauelementen fischen. Die Wissenschafler beschreiben das Experiment in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature (Saul Griffith, Dan Goldwater and Joseph M. Jacobson, Self-replication from random parts, Nature Vol 437, S. 636)." ein Video (9 MB, MOV) zeigt den Vorgang. via TBWL ## Mission to build a simulated brain begins »An effort to create the first computer simulation of the entire human brain, right down to the molecular level, was launched. The “Blue Brain” project, a collaboration between IBM and a Swiss university team, will involve building a custom-made supercomputer based on IBM’s Blue Gene design. The hope is that the virtual brain will help shed light on some aspects of human cognition, such as perception, memory and perhaps even consciousness.« ## 100 GB of storage for your cell phone? »British nanotechnologists have emulated the functions usually associated with transistor-based digital electronics in all-metallic nanoscale devices made from ferromagnetic materials. This technology could lead to three-dimensional microchips with tremendous memory capacities. These devices, which can be described as "MRAM that can think," mimic the functions of the brain. The design is using "a complex interconnected network of nanowires, with computing functions and decisions performed at the nodes where they meet a similar approach to neurons and axons in the brain." When these chips become available, probably in a few years, they will offer 100 GB of storage capacity for the cost of a memory card.« [via Emerging Technology Trends] ## Neue Nanotechnologie ermöglicht Mikrochip mit 100 GB Kapazität »Forscher des Imperial College London haben bekannt gegeben, eine neue Technologie zur Produktion dreidimensionaler Microchips entwickelt zu haben. Das Gemeinschaftsprojekt mit Forschern der Durham University und der University of Sheffield hat ein Chip-Design aus komplexen dreidimensionalen Nanoverbindungen entwickelt, mit dem auf kleinstem Raum eine große Speicherkapazität erzeugt werden kann. So könnte die Speicherkapazität bisheriger Mikrochips von 500 MB mit der neuen Technologie auf 100 GB erhöht werden. Die Technologie basiert auf einer Entdeckung von Professor Cowburn und Kollegen, bei der wichtige Mikrochip-Elemente mit Hilfe von ausgerichteten Elektronen nachgebaut werden konnten.« ## Scientists take the effort out of moving objects »IT was like pushing water uphill, but easier. A team led by scientists from Edinburgh University yesterday claimed a breakthrough by becoming the first to make objects move remotely and with no direct physical effort. Their pioneering use of nanotechnology involved shifting a tiny droplet of a substance called diiodomethane, a thick, oily liquid, up a 12-degree slope against the force of gravity. This is claimed to be the small-scale equivalent of a conventional machine lifting an object twice the height of the world's tallest building.« ## National Intelligence Council's 2020 project »Mapping the Global Future is the third unclassified report prepared by the National Intelligence Council (NIC) in the past seven years that takes a long-term view of the future. The National Intelligence Council, as a center of strategic thinking and over-the-horizon analysis for the US Government, takes this as one of its key challenges.« ## Publikationsstrategien im Wandel Werden wir in der Zukunft anders mit unserem Wissen umgehen müssen?
"Die Verbreitung von Forschungsergebnissen über spezielle, für den Nutzer kostenlos zugängliche Plattformen im Internet (Open Access) wird von einem Großteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche befürwortet. Trotzdem hat bisher nur etwa jeder Zehnte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eigene Beiträge im Open Access verfügbar zu machen. Dies zeigt eine Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten von Wissenschaftlern, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Sommer 2004 in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse jetzt vorliegen." Die Frage, ob Wissen im Allgemeinen und durch öffentliche Mittel gefördertes im Speziellen öffentlich und kostenlos zugänglich sein sollte, wurde hier (Geschichte der Zukunft, Telekratie, ...) schon mehrfach diskutiert. Nun stellt sich mir die weiterführende Frage, ob nicht ein vertikaler Wissensaustausch verstärkt gefördert werden sollte. Ein Wissensaustausch, der sich zwischen allen Bildungseinrichtungen von Universitäten bis zu Schulen vermitteln sollte, auf daß frische Ideen und unkonventionelle Ansätze die Wissenschaft und neueste Methoden und Erkenntnisse Lehrer und Schüler erreichen. Ein Plädoyer für eine echte und gesellschaftsübergreifende Kultur des freien und offenen Wissens, die der Schlüssel zur Zukunftssicherung Europas werden könnte. Download: - Studie als PDF (500 KB)
siehe auch: via TBWL ## Robot-Mania in Japan Japaner lieben Roboter, und auf der Weltausstellung "Technologie und Umwelt" zeigen die Menschen-Maschinen, was sie außer Tanzen und Trompeten schon alles können. In Zukunft sollen sie sogar die großen Probleme der Menschheit lösen. ## Neuromarketing "Wissen Sie, warum Ihr Kunde Ihr Produkt kauft, Ihre CD liebt, Ihren Film sieht? Nein? Wäre auch zu einfach, oder? Es gibt Wissenschaftler die daran arbeiten, tatsächlich in den Kopf der Kunden zu schauen. Und wenn das Neuromarketing hält was es verspricht, dann wissen sie demnächst auf welche Werbereize ihr Kunde regiert und was Sie ihm zeigen müssen, damit er das richtige denkt. Erstmals wird auf dem forward2business-Zukunftskongress ein Hirnforscher die Auswirkungen auf die Entertainmentbranche erläutern."[via TBWL] ## Retrofuturismus ist gefälschte Geschichte Spiegel Online: »Überall gibt man sich neuerdings die Kugel - verabreicht von Designern. Das freudige Wiedererkennen von Formen aus der eigenen Kindheit sorgt für gute Verkaufszahlen. Der Retro-Look weckt Sehnsüchte nach der Vergangenheit. Ist das gut für die Gegenwart?« ## TRANSHUMANISMUS: Das Hirn im PC "Sony bastelt an der Idee eines Computer-Gehirn-Interfaces. Das sei erst der Anfang, glaubt der britische Futurologe Ian Pearson. Schon 2050 könnten es sich Reiche leisten, ihr Gehirn in einen Rechner zu laden. Das Ziel: Unsterblichkeit." ## Robotic Hand ![]()
"The Shadow Robot Company is now publicly offering the world’s most advanced Dexterous Hand. The Hand is equipped with 186 force sensors and joints controlled by pairs of Air Muscles that are matched in opposing directions like the human hand." ## Atomkraft für Herzschrittmacher Es gibt Anwendungen, da ist ein häufiger Batteriewechsel nicht nur lästig, sondern schlicht nicht praktikabel: Mit ihrer Weiterentwicklung einer speziellen Atombatterie-Technik möchten Forscher an der University of Rochester beispielsweise Trägern von implantierten medizinischen Geräten wie Herzschrittmachern häufige Operationen ersparen oder potenziell unerreichbaren Sensoren in der Tiefsee oder im Weltall zu einer besonders langen Laufzeit verhelfen. ## Manager von Apples Innovationskraft begeistert Bei einer Befragung von 940 Managern durch die Boston Consulting Group wurde Apple mit großem Vorsprung auf den ersten Platz einer Liste der weltweit innovativsten Unternehmen gewählt. Angespornt durch solche wirtschaftlichen Erfolge wollen drei von vier Managern mehr Geld in Innovationen investieren, obwohl momentan nur rund die Hälfte der Manager mit dem wirtschaftlichen Erfolg der eigenen Innovationen zufrieden ist. Hauptproblem sei vor allem, die Ideen zügig in marktreife Produkte umzusetzen. ## Städte der Zukunft "Schon heute lebt knapp die Hälfte der Erdbevölkerung in Städten, bis 2030 soll der Anteil nach Schätzungen der Vereinten Nationen auf 60 Prozent steigen. Bis 2015 werden nach Schätzungen der Weltbank 27 Städte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten haben -- die meisten davon in den Ländern der Dritten Welt. Politiker, Planer und Techniker arbeiten an Konzepten, um diese Städte vor dem Kollaps zu bewahren. Viele westliche Städte dagegen haben haben vor allem mit der Schrumpfung zu kämpfen." ## Autonome Maschinen Israelische Forscher haben einen unbemannten Hubschrauber entwickelt, der vollautomatisch fliegt. Er lässt sich ohne Flugkenntnisse steuern. Der Robocopter soll für militärische Überwachungsaufgaben, aber auch für zivile Zwecke eingesetzt werden. ## Künstlicher Winterschlaf mit Mäusen gelungen »In der Science Fiction ist das ein altes Motiv: Die Helden erreichen die Zukunft, nachdem sie über Jahrzehnte geschlafen haben oder eingefroren waren. Einem Forscherteam des Fred Hutchinson Cancer Research Center ist es jetzt gelungen, Mäuse für sechs Stunden in einen künstlichen Winterschlaf zu versetzen, in dem die Stoffwechselaktivitäten auf ein Zehntel abgesenkt waren, ohne dass nach dem Aufwachen neurologische oder sonstige Schäden an den Tieren festzustellen waren.« [via heise.de] ## ARS ELECTRONICA 2005: Hybrid – living in paradox "Hybrid – living in paradox, mit diesem Thema widmet sich die Ars Electronica 2005 den implosiven Tendenzen, die, von den digitalen Technologien in Gang gesetzt, unsere Welt verändern. Kulturen werden überlagert und stürzen ineinander, Grenzen werden aufgebrochen – nationale ebenso wie materielle, technologische, psychologische.
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